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Aalen



Als die Ausschreibung zum 1. VW Veteranentreffen in Aalen veröffentlicht wurde, fragte ich Arthur, ob wir gemeinsam, da er ja Mitglied bei der Brezelfenstervereinigung, die diese Treffen als Frühjahrstreffen ausrichtete, ist, dorthin fahren würden. Er überlegte nicht lange und die Anmeldung war verschickt. Da Aalen aber 630 km von Wien entfernt ist und wir auch keinen Autoreisezug dorthin hatten, reisten wir mit meinem VW Tiguan als Zugfahrzeug und Arthurs Anhänger mit dem Standard Ovali darauf, ursprünglich wäre der Kübelwagen geplant gewesen, am Feiertag, dem 26. Mai nach Aalen.

Sylvia, Arthur und ich waren mit wenigen kurzen Pausen nach 8 Stunden beim Hotel in Aalen/Treppach, wo schon einige Brezelkäfer und andere Ovalis warteten. Nach dem Zimmerbezug, 2 Doppelzimmer mit Verbindungstüre, erkundeten wir den Weg zum Treffengelände in Aalen/Hammerstadt. Schon bei der Anmeldung wurden wir sehr freundlich empfangen und beim anschließenden Imbiss lernten wir besonders nette Mitveranstalter kennen. Eine derart herzliche Aufnahme konnten wir noch selten anderswo erfahren.
Als ersten Programmpunkt hatten wir am Abend eine Führung im Sammelsurium Museum, einem Privat-museum von Objekten von A bis Z. Das bedeutet, dass alles zu sehen ist, was einem Herz begehrt, von Motorrädern, Autos, Werkstätten über Radios, Uhren, Klaviere bis hin zu Zimmern aus verschiedensten Jahrzehnten.

Am Freitag war dann die Roadbookfahrt im schönen Baden-Württemberg. Die 1. Rast hatten wir in einem typisch schwäbischen Gasthaus zum Bären, wo uns eine Art Brettl Jause mit Sekt aufgetischt wurde. Nach einer Vorführung des Chefs, wie man mit einem Schwert eine Sektflasche öffnet, ging es weiter zu einem Freilandmuseum, wo auch das Fernsehen anwesend war und einen Beitrag erstellte. Es waren tolle Häuser ab dem 18. Jahrhundert zu sehen. In einem alten Kaufmannsladen konnte man noch immer Süßigkeiten, Souvenirs oder Getränke einkaufen. Am Nachmittag ging es dann weiter nach Vellberg, einem staatlich anerkannten Erholungsort, fränkisch geprägt mit Fachwerkbauten und Stadtgraben bzw. –turm. Nach einem Rundgang und Gesprächen mit anderen Oldtimerbesitzern ging es wieder zurück zum Treffengelände oder Hotel. Am Abend gab es ein gemütliches Beisammensein aller TeilnehmerInnen im Gastgarten unseres Hotels, wo wir zu einem Erdbeerprosecco eingeladen wurden.

Samstags Vormittag besuchten wir den kleinen Teilemarkt am Treffengelände und danach das Limesmuseum. Am Abend waren wir dann nach der Generalversammlung der Brezel-fenstervereinigung, wo Arthur teilnahm bzw.
für Nichtmitglieder nach der Busrundfahrt durch die Gegend zum 5-gängigen Galabuffet im Festsaal der Firma Telenot eingeladen. Während des Essens wurden wir vom örtlichen Gesangsverein unterhalten. Nach einem kurzen offiziellen Teil mit Danksagungen an die Mithelfer und Funktionären, ging es weiter mit den Nachspeisen. Mit vollem Bauch mussten wir aber vor der Fahrt ins Hotel noch Arthurs Ovali reparieren, der kein Abblendlicht hatte.

Leider kam der Sonntag viel zu schnell, da nun bald wieder die Rückreise nach Wien anstand. Doch davor fuhren alle noch in die Altstadt von Aalen, wo man einen Gutschein im Caféhaus einlösen konnte. Als Dank und zur Präsentation unseres Clubs übergaben wir dem Veranstalter eine Flasche Schilcher, die Arthur zu diesem Zwecke mitnahm. Nach einigen Plaudereien mit Passanten (-innen) und TeilnehmerInnen ging es dann zurück nach Wien.



Andreas Franek


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